Gesundheitsförderung

An unserem Sprengel gibt es bereits seit langem eine engagierte Arbeitsgruppe „Gesundheitsförderung“. Diese beteiligte sich in den letzten drei Jahren unter der Leitung der beiden Koordinatorinnen Karin Leitner und Annamaria Stoffner am dreijährigen Projekt „Auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule“.

Mit letztem Schuljahr endete dieses Projekt. So wurde dem Grundschulsprengel Brixen mit Beginn dieses Schuljahres das Zertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ verliehen.

Im Rahmen dieses Projektes wurden die bereits erfolgreich laufenden Aktionen weitergeführt und durch zusätzliche Angebote sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrpersonen ergänzt.
Was einst als Projekt im Gesundheitsbereich begonnen wurde, ist mittlerweile an unserem Sprengel eine Selbstverständlichkeit geworden.

„Ich pass auf mich auf und nehme mein Leben in die Hand“

Wenn ein Schulkind unsere Grundschulen besucht, begegnet es jahresbezogenen Themen, die am Ende ein breit gefächertes Wissen, gepaart mit „gesundheitsfördernden“ Lebenskompetenzen bilden.

Diese Themen sind

  • Sicherer Schulweg“ mit Unterstützung der Stadtpolizei in den 1. Klassen
  • Allgemeine Gefahren“ mit Unterstützung des Experten Zorzi Oskar in den 1. Klassen
  • „Feuer und Flamme“ mit Unterstützung der Ortsfeuerwehren in den 2. Klassen
  • „Wasser, Eis und Schnee“ mit Unterstützung des Experten Zorzi Oskar (in Zusammenarbeit mit Bergrettung und Weißem Kreuz) in den 3. Klassen
  • „Fit und frisch durch gesunde Lebensweise“ durch die Lehrpersonen in den 4. Klassen
  • „Gefahrensituationen erkennen und mögliche Auswege kennen lernen“ im Hinblick auf Übergriffe mit Unterstützung des Experten Baumgartner Oskar in den 5. Klassen
  • „Gift im Griff“ durch die Lehrpersonen in den 5. Klassen

Sicherer Schulweg

Viele der ersten Klassen nutzten das Angebot der Gemeindepolizei, in einem zweistündigen Klassenbesuch den Schülern und Schülerinnen sowohl das richtige Verhalten als Fußgänger auf dem Gehsteig und auf dem Zebrastreifen als auch die Wichtigkeit, einen Fahrradhelm zu tragen zu vermitteln.

Allgemeine Gefahren

Herr Zorzi ist als Freiberufler im Rettungswesen täglich mit Unfällen jeglicher Art konfrontiert.

Viele Gefahrenquellen, die oft unbeachtet bleiben, weil sie Kindern nicht ausdrücklich aufgezeigt werden, haben oft für das verunglückte Kind schwerwiegende Schäden. Gerade deshalb ist es notwendig, eine Fachkraft mit viel Erfahrung in die Klasse zu holen.

In einem einstündigen Klassenbesuch stellte Herr Zorzi sich und seine Arbeit kurz vor und sammelte dann mit den Schülern und Schülerinnen Unfälle, die sie schon erlebt haben. Davon ausgehend kristallisierte er die jeweiligen Gefahrenquellen explizit heraus und zeigte, wie man diesen Gefahren ausweichen, bzw. von vorne herein gar nicht auftreten lassen kann.

Im Anschluss daran ergänzte der Referent einfühlsam, klar und verständlich formuliert noch nicht angesprochene Gefahren zu Hause (Stolperfallen, Stürze, „Klemmfallen“, Chemikalien zu Hause), auf dem Spielplatz (Spielgeräte), und unterwegs (Wald, Fahrrad,…).

Die Kinder waren beeindruckt und verstanden, dass Unfälle auch noch sehr lange Zeit Folgen haben können.

Feuer und Flamme

Die Lehrpersonen erarbeiteten dieses Thema mit Unterstützung des Buchpaketes der EURAC im Unterricht und organisierten selbsttätig einen Besuch bei der Feuerwehr im Ort. Die jährliche Räumungsübung findet hier ihren projektbezogenen Platz.

Wasser, Eis und Schnee

Alle Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen des gesamten Sprengels trafen sich am 26. März auf der Plose, um dort an einem Sicherheitstag auf der Plose teilzunehmen.
Im Mittelpunkt standen mehrere Stationen wie ein Lawinenhund, das Lawinenverschüttetengerät (LVG), die Schneemessstation, die Station des Weißen Kreuzes und der Informationen zu Natur im Winter.

Mit dem „Rutscherle“ konnten die Kinder auch den Schnee noch genießen.

Fit und frisch durch gesunde Lebensweise

Die Lehrpersonen erarbeiteten dieses Thema mit Unterstützung des Buchpaketes der EURAC im Unterricht und organisierten selbsttätig Aktionen, wie z.B. eine Projektwoche an der GS Goller .

So ging es neben der wichtigen Einheiten zu gesunder Ernährung und der Herkunft bestimmter Lebensmittel auch um Bewegung, Entspannung, Selbstwahrnehmung oder dem Herstellen von Badekugeln mit natürlichen Zutaten.

Gefahrensituationen erkennen und mögliche Auswege kennen lernen

Dieses Teilprojekt betraf die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in allen Schulstellen. Der Referent sprach mit viel Feingefühl mehrere Arten von Übergriffen an, wies auf die Wichtigkeit des rechtzeitigen Reagierens hin, zeigte Möglichkeiten auf, durch gezieltes Hilferufen Unterstützung zu bekommen und legte den Kindern ans Herz, mit einem Erwachsenen des Vertrauens zu sprechen, wenn etwas geschehen war.

Dazu gab es praktische Übungen zum Stürzen, ohne sich zu verletzen und zur Befreiung aus einem Festhaltegriff. Immer wieder staunten die Schüler und Schülerinnen, wie ihre selbst angedachten Strategien am Übungspartner Baumgartner Oskar oft ins Leere liefen.
Schüler und Schülerinnen waren begeistert und auch die Lehrpersonen sind von der Notwendigkeit dieser Aktion überzeugt und möchten sie weiterhin beibehalten.

Mit der Aktion „Lebensfroh und wetterfest“ wurden einige Klassen und deren Klassenräte, in diesem Schuljahr schwerpunktmäßig in den kleineren Schulstellen besonders  von der Expertin Pia Zitturi in ihrer Klassendynamik  unterstützt.

Alle Jahresthemen werden durch Medienpaketen der EURAC mit Unterlagen, Kinderbüchern und Filmen unterstützt.

Auf dem Weg zur Gesundheitsfördernden Schule

Den Lehrpersonen wurde ein reiches Fortbildungsprogramm angeboten, das sich zum einen mit dem persönlichen und professionellen Umgang mit Herausforderungen des Berufsbildes und zum anderen mit fachlichen Themen der Gesundheitsförderung, der Förderung von Lebenskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen und der Sexualpädagogik auseinandersetzte.

Einen Tag zum Thema Sexualerziehung durften die Kinder mit Frau Pia Zitturi und Herrn Theodor Seeber erleben. Achtsam und offen wurden die Fragen der Kinder beantwortet und das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Die Kinder waren mit Interesse und Ernsthaftigkeit dabei.

 

Allen, die in irgendeiner Weise einen Beitrag zur Gesundheitsförderung in unserem Sprengel geleistet haben oder leisten, sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Projekt: Code Week – Klasse 3c V. Goller

http://codeweek.it/

Code Week ist ein europäisches Projekt, bei dem es um das Programmieren geht. Die Code Week 2016 findet vom 15.10.2016 – 23.10.2016 statt. Es geht darum, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Programmieren zu begeistern. Es ist keine Fortbildung sondern ein Erfahrungsaustausch untereinander.

Die Klasse 3c V. Goller beteiligt sich bereits zum dritten Mal an diesem Projekt.

Unser Beitrag zu diesem Projekt ist heuer ein Abend der Programmierung.

Am Mittwoch, 19.10. 2016 findet an der Schule V. Goller ein Abend der Programmierung statt. Teilnehmer sind die Schüler der 3c mit ihren Vätern (bzw. Onkel, Mutter..) und treffen sich um 19.00 Uhr zu einem Programmierabend. Ende des Abends: 22.00Uhr

Die Kinder bauen und programmieren mit ihren Vätern Legos – LEGO WeDo und tauschen Erfahrungen aus.

Parallel dazu wird das Programmierspiel Cody Roby vorgestellt und mit diesem gearbeitet.

https://www.youtube.com/watch?v=PYmSgalfGQ8

Das Projekt wird auch vom Bereich Innovation und Beratung von Bozen unterstützt.

 

Organisator: Angelika Engl

Teilnehmende Lehrpersonen: Astrid Malfertheiner

Silvana Rapisarda

Projekt- Lego Wedo- Programmieren

Die Schüler der Klasse  3c  V. Goller Brixen starteten im Schuljahr 2016/2017 wieder mit Lego WeDo. Sie nehmen auch am Projekt Code week teil.

Bei Lego WeDo bauten die Schülerinnen und Schüler Modelle, die sie mittels einer Software zum Leben erweckten.

WeDo wird fächerübergreifend im Unterricht eingesetzt. Neben Kommunikation und Sprache liegt der Schwerpunkt in diesem Schuljahr im technisch- physikalischen Bereich. Im Bereich Medien und Computersteuerung werden die Schülerinnen und Schüler beim Programmieren gefordert und gefördert.

Die Italienischlehrerin führte auch ein Projekt (CLIL) in der 2. Sprache durch. Die Kinder schreiben Geschichten auf Italienisch und programmierten diese. Die Erfahrungen werden in den Blog  auf „blikk“ von den Kindern veröffentlicht.

Verfolgen Sie unsere Arbeit unter folgenden Link:

www.blikk.it

direkt zu unserem Projekt:

http://www.blikk.it/forum/blog.php?bn=robots_wedo&lang=de&cat=1413206755

Im folgenden Schuljahr wird das Projekt weitergeführt. Zudem nehmen wir wieder am EU – Projekt Code week teil.

Wir freuen uns jetzt schon !

Projekt : „Tablets im Unterricht“ 2016/2017

  1. Mehrwert des Tablets im Unterricht:

Schon seit der 1. Klasse haben die Schüler und Lehrpersonen der Klasse 3c der Grundschule V.Goller mit Tablets gearbeitet, bzw. das Arbeiten mit  Tablets in ihrem Unterricht eingebaut. Heuer, 2016- 2017 wird die Arbeit weitergeführt. Die Klasse 3c ist eine Klasse mit „reformpädagogischem“ Schwerpunkt. Großen Mehrwert bieten da die Tablets bei der „Freiarbeit“. Die Kinder können das Tablet bei ihrer Arbeit frei nutzen. Das Gerät steht ihnen ständig frei zur Verfügung. Jeder Schüler arbeitet an einem anderen Thema.  So ist das Tablet ein Arbeitsmaterial, mit dem neben der Recherche auch verschiedene Arten der Erarbeitung  in verschiedensten Bereichen ermöglicht werden: Interviews, Fotos, Audios, Videos….

  • Umgang mit dem Tablet
  • Fotos, Videos, Interviews mit dem Tablet erstellen
  • Recherchieren im Internet
  • Sachtexte erstellen
  • Geo Chaching
  • QR – Cods entschlüsseln und selber erstellen

 

  1. Reaktion der Schulgemeinschaft auf das Tablet:

Die Schüler haben keine Berührungsängste und zeigen sich sehr geschickt im Umgang mit den Tablets. Sie können auch recht gut abschätzen, wann das Tablet als Arbeitsmaterial sinnvoll eingesetzt werden kann. Dazu werden aber auch in der Klasse laufend Gespräche geführt.

Arbeitsaufträge, versteckt in einem QR- Code werden von den Schülern entschlüsselt und ausgeführt.

Wir Lehrpersonen planen den Einsatz der Tablets gemeinsam, suchen gemeinsam Apps und planen das Tablet meist nach Absprache mit den Kolleginnen ein.

Die Eltern wurden gleich zu Schulbeginn bei einem Elternabend auf die Arbeit mit den Tablets vorbereitet. Es  war für sie ein spannendes Thema.

 

  1. Nicht gelöste Problemfelder beim Tableteinsatz:

Neben mehreren, kleineren Problemen, die mit dem Techniker gelöst werden konnten, haben wir im Moment noch ein Problem: Bei vielen Apps können Videos nicht geöffnet werden.

 

  1. Die wichtigsten Apps oder Internetangebote für unseren Unterricht:

Wir arbeiten mit folgenden Apps :

  • Sudoku
  • FragFinn (Kindersuchmaschine)
  • Lernspiele für Kinder Deutsch
  • App zum Erstellen von QR-Code
  • Fire Fox

 

  1. Eine grobe quantitative Abschätzung:

Es ist schwierig abzuschätzen, wie viel das Tablet genutzt wird, da es von jedem Schüler unterschiedlich oft eingesetzt wird.

Die Schüler haben die Möglichkeit während der „Freiarbeit“ ständig das Gerät zu nutzen. „Freiarbeit“ ist täglich ca. 2 Stunden.

Arbeitsaufträge, versteckt in einem QR- Code werden von den Schülern entschlüsselt und ausgeführt.

 

Klassenrat 3c: Angelika Engl, Astrid Malfertheiner, Ingrid Obrist, Daniela Plankl, Silvana Rapisarda

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